Rezension: Deise Quintiliano, A estética de Sartre

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Deise Quintiliano,
> A estética de Sartre
Rio de Janeiro: 7Letras 2024
ISBN 978-65-5905-774-0

Groupe d’Études Sartriennes : Appel à communications. Colloque annuel du Groupe d’Études Sartriennes 2025 à Paris

Le Groupe d’Études Sartriennes (GES) lance son appel pour le colloque annuel qui se tiendra les vendredi 20 et samedi 21 juin 2025 à Paris.

Le GES, qui réunit chaque année une soixantaine de spécialistes de Sartre (universitaires ou non), souhaite soutenir le développement des perspectives nouvelles sur cette œuvre majeure, de permettre aux enseignants et aux chercheurs de présenter leurs travaux en cours et de promouvoir les études sartriennes à un niveau national et international.

Le GES propose aux enseignants et chercheurs débutants ou confirmés de soumettre une proposition de communication scientifique originale portant sur la pensée et les écrits de Sartre (littérature, philosophie, textes politiques), ou dont l’objet (auteur, question) est en relation directe avec ceux-ci.

Pour l’édition 2025, le GES propose deux séries de propositions de communication portant sur « La contingence » et Les Séquestrés d’Altona. Toutes les propositions extérieures aux deux thèmes proposés sont également les bienvenues, au titre de « varia ».

Zum Herunterladen: > Appel à communications GES 2025

Diskussion um eine Wahlrechtsreform in Frankreich. Rezension: Rezension: Julien Jeanneney, Contre la proportionnelle

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Julien Jeanneney
> Contre la proportionnelle
Collection Tracts (no 61)
Gallimard
Erscheint am 21-11-2024

Rezension: Aliocha Wald Lasowski, Réhabilitons Sartre

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Aliocha Wald Lasowski,
Réhabilitons Sartre.
Biographie critique et contextuelle d’un penseur du XXe siècle
Paris: Frémeaux et associés 2024.
ISBN 978-2-84468-970-2

Neuerscheinung: Jorge Muñoz Navarro, Contigo, hablar del mundo es misterioso. Poemas en Berlín.

Unsere Blogredaktin hatte die Ehre, wieder ein Vorwort für einen Gedichtband von Jorge Muñoz Navarro (Poeta y editor) zu verfassen. Diesmal hat der Autor Gedichte veröffentlicht, die kürzlich auf einer Reise nach Berlin entstanden sind:

„(…)Jorge Muñoz Navarro nos cuenta su viaje en poemas. ¿Juzgue usted mismo? ¿Es un diario o una guía de viajero? Sí, se dará cuenta de que los poemas son superiores a cualquier otra forma. Nos invitan a sacar de ellos mucho más de lo que ocurre con un simple diario de viaje. Un reportaje es algo de lo que se toma nota. El diario narra, pero los poemas nos sugieren impresiones y el lector reconstruye junto con el poeta si se deja arrastrar por su visión.“

Heiner Wittmann

Jorge Muñoz Navarro,
> Contigo, hablar del mundo es misterioso. Poemas en Berlín.
Buscalibre – Autoedición · Tapa Blanda
ISBN 9789564164151

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Jorge Muñoz Navarro habla de Sonetos a Epicuro. Poesía

> Neuerscheinung: Jorge Muñoz Navarro, Sonetos a Epicuro. Poesía

> Papel Moneda. Revista especializada en poesía N° 4 ist in Chile erschienen

> Papel Moneda. Revista especializada en poesía N° 3 ist in Chile erschienen

Rezension: Jens Olaf Koch, Herr Tschie und ich

Nachdem unsere Blog-Redaktion in den letzten Monaten so oft über ChatGPT und Künstliche Intelligenz geschrieben hat, kommt dieser Band mit dem Untertitel „Meine bizarren Begegnungen mit der Überflieger-KI ChatGPT“ gerade richtig. Der Untertitel könnte auch lauten, wie prompte ich richtig? Oder wozu kann man den Bot befragen?

Jens Olaf Koch hat ChatGPT zu seinem Gesprächspartner gemacht und berichtet über seine vielfältigen Begegnungen mit der Maschine und entwickelt damit eine sehr nützliche Anleitung, wie man durch Befragungen (Prompting) das Beste (oder das Dümmste) aus diesem Bot herausholen kann.

Man sagt der Maschine: Du bist Herr Rilke und schreibe mir bitte Gedicht, so, als wenn Du Herr Rilke. Funktioniert das nicht auf Anhieb, kann man mit weiteren Bitten oder Befehlen, also mit Prompten, den Bot bitten, seine Antworten zu präzisieren: „Das Gedicht soll nur 8 Zeilen lang sein“. Lautgedichte mit Jandl-Touch kann der Bot auch hersagen.

S. 36-44: hier stehen ein paar nützliche Grundbegriffe, mit denen man die Funktionsweise des Bots verstehen oder zumindest erahnen kann. Manchmal halluziniert er und wie Professor Ralf Krüger völlig zutreffend erklärte, ChatGPT halluziniert immer. Unsere Redaktion nannte es, Wortwahrscheinlichkeiten ausrechnen, welches Wort könnte statistisch gesehen zu einem anderen Wort passen.

Die Kunst des Instruierens (Prompting) bekommt noch ein eigenes Kapitel, um einige Feinheiten zu erklären. Ein Kapitel zu „trans-universale Fremdsprachen“ zeigt erstaunliche Fähigkeiten, mit denen Herr Tschie alias ChatGPT viel Kreativität beweist. Dann wird u. a. die „dynamische Prompt-Generierung per Skript“ erklärt… mit tatsächlich erstaunlichen Ergebnissen. Herr Tschie kann auch ein Patient sein, man muss es ihm nur sagen, dann kann er seine Krankenakte Herrn Freud vorlesen: S. 106-127.

Stimmt das alles? Also Faktencheck… aber an dem muss noch ein wenig gearbeitet werden. Ist der Bot gar ein Fabeltier? Ein Denkpfau? Vgl. S. 131 ff. Und wie steht es um die Selbstidealisierung?

Wenn Sie ein Buch über die KI schreiben, ist es es ganz leicht, mit dem Bot darüber zu diskutieren. gerne schreibt er auch das Vorwort zu Ihrem Buch: S. 159-164.

Im Kapitel 23. Neuer Zauberlehrling. Eine Adaption steht Wissenswertes zur Funktion des Bots als Literaturlehrer: S. 165-215.

Kann man den Spieß herumdrehen und sich als ChatGPT 5 ausgeben? S. 216-223.

Manches ist sehr skurril, aber Jens Olaf Koch legt hier doch eine gelungene Anleitung zum Prompting vor, mit der man die Kunstwelt der Bots entdecken kann und zugleich versteht, dass die Bots sich nichts ausdenken können, sie brauchen nur einen Anstoß, einen Prompt, um dazu passende Wörter zu finden. Bedenkt man allerdings, dass man den Bot auch zum Gesprächspartner machen kann, ergeben sich daraus wirklich viele (unsinnige) Spielereien. Interessant sind die Funktionen und Fähigkeiten des Bots, sich in Fremdsprachen zu bewegen. Dadurch dass er Zusammenstellungen von Wörtern, was wir als Texte bezeichnen, aufgrund von Wortähnlichkeiten oder -wahrscheinlichkeiten herstellt, ist er vorzüglich für Wortlisten jeder Art geeignet.

Jens Olaf Koch
Herr Tschie und ich
Meine bizarren Begegnungen mit der Überflieger-KI ChatGPT
Köln: ÄiAi-Verlag 2023
ISBN: 9783910859050

Werbung für Französisch

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Sartre et Dürer

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Lehrerfortbildung: Selbständiges Arbeiten im Französischunterricht mit Hilfe der KI. Chancen und Grenzen

Im Auftrag des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz

Datum:  Dienstag, 18.6.2024

> Lehrerfortbildung: Selbständiges Arbeiten im Französischunterricht mit Hilfe der KI. Chancen und Grenzen

Beschreibung der Fortbildungsveranstaltung: ChatGPT und Co. können dem Fremdsprachenunterricht neue Perspektiven vermitteln. Der Erfolg „der generativen KI“ hängt aber davon ab, wie ihre Chancen und Grenzen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden.

Diese Fortbildung führt mit einem Kurzvortrag in die Funktionsweise der „generativen KI“ ein. Anschließend bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen Aufgaben, mit denen sie den Funktionsumfang der KI aus der Sicht der Lernenden erkunden:

Auf em Frankreich Blog: > ChatGPT – brauchen wir nun eine neue Fachdidaktik für Französisch? – 2. Februar2023

> Die Einführung der KI in den Schulen in Frankreich – 2. Januar 2024

> Die Literatur und die KI – 4. November 2023

Im Plenum werden diese ersten Schritte analysiert und wir entwickeln dann zusammen die Formulierungen, die als „Prompts“ am besten das selbständige Lernen in Szene setzen kann. Dieser Dialog mit der Maschine zeigt ihre Grenzen auf, die als Lernziel von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Schülerinnen und Schüler) formuliert werden sollen. Im dritten Teil dieser Fortbildung bewerten wir die Arbeit mit der KI und fragen nach den Vorteilen vor allem hinsichtlich eines verbesserten Lernerfolgs für Schüler gegenüber dem herkömmlichen Französischunterricht.

Der Dozent, Dr. Heiner Wittmann, Französisch- und Geschichtslehrer war von 1988-2021 bei Klett, entwickelte u. a. Lernprogramme für den PC und online, unterrichtet nun Französisch an der > Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein. Auf seinem Blog www.france-blog.info hat er rund 60 Beiträge zur Fachdidaktik, auch zum Online-Lernen veröffentlicht. Seine Website: www.romanistik.info.

241323Fr34 Dienstag, 18.06.2024, 09.30 – 16.30 Uhr
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Butenschönstraße 2
67346 Speyer

> Anmeldung bis zum 21.5.2024.

Albert Camus oder der glückliche Sisyphos – Albert Camus ou Sisyphe heureux

Willi Jung (Hrsg.)
Albert Camus oder der glückliche Sisyphos –
Albert Camus ou Sisyphe heureux
1. Auflage 2013 > Bestellen
460 Seiten gebunden
ISBN 978-3-8471-0146-8
Bonn University Press bei V&R unipress
Deutschland und Frankreich im wissenschaftlichen Dialog / Le dialogue scientifique franco-allemand – Band 4

> Vorwort  > Inhaltsverzeichnis

Klappentext: „Albert Camus’ Werk wurde weltweit rezipiert und ist nach wie vor von brisanter Aktualität. Eine umfassende Camus-Forschung hat sich dennoch nicht institutionalisieren können.
Die Beiträger des Bandes nehmen Camus’ 100. Geburtstag daher zum Anlass, auf die Vielfalt in dessen Œuvre hinzuweisen, und geben wichtige Impulse für eine intensive Auseinandersetzung mit dem französischen Intellektuellen: Der erste Teil des Bandes beschäftigt sich mit dem Thema Engagement und versammelt Beiträge zu Fragen von Philosophie, Ethik und Politik. Der zweite Teil widmet sich unter der Überschrift Ästhetik dem literarischen Werk Camus’ und dessen Narrativik und Dramatik. Der dritte Teil schließlich untersucht das Verhältnis von Tradition und Moderne und behandelt Fragen der Rezeption und der Intertextualität.“

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