Nachgefragt: Vergangene Zukunft von Reinhart Koselleck wurde von Azelarabe Lahkim Bennani übersetzt

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Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, Le rocher de Süsten, t. I/II

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Lesebericht und Nachgefragt: Kolja Reichert, »Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst«

Wann waren Sie das letzte Mal in einem Museum und haben sich auf eine Bank vor ein Gemälde gesetzt? Und das Kunstwerk einfach mal so auf Sie wirken lassen? Sie leihen sich doch auch hoffentlich immer einen Audio-Guide? Das rät Ihnen Kolja Reichert: »Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst«. Aber wenn das Gerät mit seinen Erklärungen fertig ist, dann fangen Sie mit Ihren Fragen an und entdecken das Werk vor Ihnen noch einmal ganz neu. Dabei können Sie ruhig Zwiesprache mit dem Audioguide halten, widerspechen Sie ihm, kommen Sie auf eine ganz andere Interpretation des Werkes. Mit Ihrer Gegenrede kommen sie der Kunst auf die Spur.Kolja Reichert stellt „50 Fragen an die Kunst“; und erklärt uns, was Kunst bedeutet, was sie kann, worauf es bei ihr ankommt, wie man über Kunst sprechen kann, warum die Kunst immer ein Veränderungspotential enthält, für uns alle, für die Welt und wie der Kunstmarkt funktioniert, welche Unterschiede es zwischen einem Museum und einer Galerie gibt, warum man über Geschmack streiten muss und wie man ein Kunstwerk erkennt, und überhaupt, wie Künstler Erfolg haben und warum ein Flaschenständer es ins Museum schaffen kann.

50 Fragen und ich habe beim Lesen 61 Gedanken gezählt – durchnummeriert -, mit denen Reichert Kunst definiert. Unbescheiden ist er nicht. Reichert wollte ein Buch schreiben, „ein Buch, das so einfach ist, dass noch kein Experte drauf kam es zu schreiben,“ (S. 10) und dass ist ihm in vorzüglicher Weise gelungen. Er will zeigen, dass Kunst etwas Konkretes ist, über das jeder sprechen kann,“ (S. 11) und dass ist ihm ebenfalls in bemerkenswerter Weise so präzise gelungen.

Kunst betrifft uns alle, wendet sich an alle und interpretiert alle Lebensbereiche, wir müssen nur zuhören, zusehen, mitmachen, indem wir uns mit der Kunst beschäftigen. Kunst ist ein Prozess, der von der Auseinandersetzung zwischen den Künstlern und uns allen besteht. Diesen Prozess hat Reichert durchleuchtet und zeigt uns jeden seiner Facetten auf und legt uns eine, ja aufregende Aufforderung vor, sogleich in das nächste Museum zu eilen, oder öffnet uns die Augen für die Kunst, die uns überall begegnet: eine perfekte Anleitung für jeden Museumsbesuch und weit darüber hinaus.

Was ist Kunst, was bewirkt sie? Was kann man daraus machen? Welchen Sinn hat sie, bewirkt sie etwas, gibt es Kriterien für gute Kunst? Gibt es schlechte oder böse Kunst? Warum soll man sich überhaupt mit Kunst beschäftigen? Wie gesagt, ich habe die wichtigsten Elemente für eine Definition der Kunst in diesem Buch durchnummeriert und D(efinition)1 : „Je mehr Kunst ich gesehen habe, desto reicher wurde auch die Welt um mich herum.“ (S. 15)

Das ganze Buch erklärt die Wirkung, die Aufgaben, die Faszination der Kunst: Und dann dieser Satz „Ich glaube nicht, dass Kunstwerke etwas bedeuten.“ (S. 41) Stellt Reichert sein ganzes Buch in Frage? Keineswegs, denn „Für mich liegt die Bedeutung des Bildes in jedem einzelnen Punkt.“ (S. 42) So ist es! Man denke nur an Sartre, wie er die Gemälde Tintorettos betrachtet: erst durch jede einzelne Bewegung auf dem Bild entsteht dieser Sog, der unsere Augenmuskeln anspannt und das Bild zu einer Theaterszene macht, die sich vor unseren Augen abspielt.

„Kunstwerke brechen aus diesen Gewohnheiten aus,“ das ist auch das Kriterium, dass Sartre an die Werke anlegt, deren Künstler er Porträtstudien gewidmet hat. Sie haben alle für ihre Zeit etwas grundsätzlich Neues gemacht. Nun, das kann man von vielen anderen Künstlern auch sagen. In dem sie etwas Neues erdenken (Reichert: „Regelbrecher“ S. 59), präsentieren, etwas worauf noch niemand gekommen ist, bringen sie etwas Neues in die Welt, eine Neue Sicht, Kunst verändert und Kunst hat wie die Literatur eine Kraft der Vorhersage: „Man könnte sagen, dass jedes gelungene Kunstwerk seine eigene Sprache erfindet.“ Und Reichert denkt dabei an Ludwig Wittgenstein.

Die Wirkung und das Potential der Kunst fasst Reichert so beeindruckend präzise in einem Satz zusammen: „In jedem Kunstwerk kommuniziert also ein Mensch mit anderen, und sei es über den Umweg von Jahrtausenden.“ (S. 54) Rezeptionsästhetik in einem Satz!

Glück? Kann man vor einem Kunstwerk Glück empfinden? Ja. (vgl. S. 63 f.)

Kunst: „In uns wird etwas umprogrammiert.“ (S. 66) Sie müssen gar nicht erst ein Kunstwerk klauen (28: Lohnt sich Kunstraub?), denn man verlässt jedes Museum auch ohne Diebstahl viel reicher, als wie man es betreten hat. Kunst eröffnet uns neue Perspektiven, macht uns reicher und weist neue Wege. Kunst sei teuer? Haben Sie schon mal ein Kunstwerk ausgeliehen? Leasing? (vgl. S. 67)

Jetzt kommt ein Gedanke, der an das Innere der Definition der Kunst pocht, zwar geht es hier um Sätze in der Kunst, aber dennoch, „Sätze in der Kunst funktionieren umso besser, je mehr sie dem Betrachter überlassen, was er aus ihnen macht.“ (S. 83) Das ist die Kernbemerkung über die Kunst hinsichtlich ihrer Qualität, ihres Appells an uns alle, hinsichtlich ihrer Wirkung, denn je weiter wir über das Kunstwerk hinausgehen können, sozusagen, der Anstoß, mit dem das Kunstwerk uns weiterbefördert, umso besser ist das Kunstwerk: Wittmann, Sartre und die Kunst, Tübingen 1996, S. 181.

Kann man Kunst lernen? Sicher es gibt Kunstakademien und Kunsthochschulen. Reichert bleibt aber sehr zu Recht skeptisch, denn die Lehrenden, die „diese Aufbrüche ins Unbekannte“ (S. 109) ihrer Schüler wirklich fördern wollen, seien rar gesät.

Reichert kommt immer wieder unter ganz verschiedene Fragestellungen auf die Qualität der Kunst zurück. Das ist die Dauerfrage in seinem Buch. Ein gelungenes Kunstwerk, was macht das? Es stellt seine eigenen Regeln auf. (S. 111) Und es sind nur diese Regeln, die für dieses Kunstwerk gelten. (S. 115) Kann man etwas als Kunst erkennen? „Mehr als ein Mensch muss der Auffassung sein, dass es sich um ein Kunstwerk handelt.“ (S. 163) Und dann folgt die Bestätigung für alles, was bisher in diesem Lesebericht gesagt wurde: „Wenn es aber gut ist, dann gibt es diese Rückstoßwirkung: Klarheit für den Geist, Feuer für die Fantasie, Vertrauen in die Menschheit.“

Heiner Wittmann

Kolja Reichert
Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst
3., überabeitete Auflage Stuttgart: Klett-Cotta 2022,
Neue Auflage: 18.03.2024, 272 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-98796-6
Diese Ausgabe ersetzt die ISBN: 978-3-608-96610-7

Patrice Gueniffey spricht über Napoléon et de Gaulle. Deux héros français

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Patrice Gueniffey
> Napoléon et de Gaulle. Deux héros français
Paris: Perrin 2017
EAN : 9782262063986

Maintenant aussi en livre de poche:
> Napoléon et De Gaulle
EAN : 9782262087920

Napoleon III. – Bibliographie im Bild

Napoleon III. Macht und Kunst, Reihe Dialoghi/dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs, hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 17, Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u. a., 2013.
Hardcover. ISBN 978-3-631-64209-2

Über Napoléon III Sekundärliteratur

Napoleon III. - Bibliographie

> 2048 x 1302

> 1024 x 651

Napoleon III. - Bibliographie

> 2048 x 1242

> 1024 x 621

Auf dem Frankreich-Blog: > Nachgefragt: Eric Anceau, Napoléon III – 18. Februar 18th 2014.

Gespräche über die Romanistik

Romanistik als Passion
Ein Gespräch mit Professor Dr. Karlheinz Stierle

Vom 22.-25. September fand in Würzburg der >Deutsche Romanistentag unter dem Motto “Herausforderungen und Chancen” statt. Den Eröffnungsvortrag > Romanistik als Passion (FAZ, 27.9.2013) hielt Prof Dr. Karlheinz Stierle. Mit ihm haben wir in Würzburg gesprochen

> Professor Dr. Karlheinz Stierle

Teresa Hiergeist über J. Echenoz, Je m’en vais

Würzburg 2013. In der Sektion> Der literarische Text im 20. Jahrhundert als Herausforderung für den Leser ( Sektionsleitung: Helke Kuhn, Stuttgart, Beatrice Nickel, Stuttgart), hat Teresa Hiergeist, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanistik , insbes. Literatur- und Kulturwissenschaft, (Universität Erlangen), einen Vortrag über den Roman von Jean Echenoz “Je m’en vais” gehalten: Wir haben Sie nach ihrer Interpreattion des Romans gefragt:

Videos: Alfred Grosser, S.E.M. Gourdault-Montagne, E.E. Schmidt, u.a.

Video auf dem Frankreich-Blog.

Hinweise auf Bücher: Philosophie

 Romanistik  Philosophie   Geschichte  Kunst  Französisch    Zeitschriften
 Wirtschaft  Urheberberrecht / Droits d’auteur  Kontakt


Knopp Peter / Wroblewsky Vincent von (Hrsg.):
Carnets Jean-Paul Sartre: Eine Moral in Situation
Verlag Peter Lang, 2008            
Inhaltsverzeichnis *.pdf

(978-3-631-56902-3)

Sartre-Gesellschaft


Recherches en esthétiques n° 12 – La Rencontre ist erschienen


Atkinson, Catherine
Inventing Inventors in Renaissance Europe
Polydore Vergil’s ‚De inventoribus rerum‘ (1499 and 1521)

„Trotz der Bedeutung von Polydor Vergils enzyklopädischem Erfinder-Werk (De inventoribus rerum, Venedig 1499 und Basel 1521) hat sich die Humanismusforschung des Werks bislang nur zögerlich angenommen. Erstmals ist das gesamte Werk (Bücher I-VIII) nun Gegenstand einer eingehenden Untersuchung. Catherine Atkinson gibt Einblick in die Arbeitsweise des aus Urbino stammenden italienischen Humanisten. Ideenreich und unter Verwendung des in der antiken Literatur überlieferten Inventor-Topos verfaßte Vergil eine prototypische Kulturgeschichte (Bücher I-III). In dieser Lobpreisung der kulturschaffenden menschlichen Erfindungsgabe verzeichnet der Autor alle „Erfindungen“ seit der Schöpfung (alle Künste, Wissenschaften und Institutionen) und ordnet sie in einem erweiterten „ordo artium“ an. Ferner unternimmt der in England lebende Kurialer und Priester – am Vorabend der Reformation – eine Analyse der Institution Kirche. Er geht dem Ursprung, der Entstehung und damit der Legitimation ihrer Riten, Liturgie und Ämter nach und vergleicht sie mit religiösen Praktiken der Antike, womit er die Singularität der christlichen Religion hinterfragt. Die Autorin stellt Vergils Werk in ideengeschichtlicher, wissenschaftsgeschichtlicher und rezeptionsgeschichtlicher Perspektive dar und bietet eine diachronische Untersuchung des Begriffes „inventio“ sowie ein biographisches Kapitel über den Autor.“ Klappentext


Mohr und Siebeck. 2007. XIII, 325 Seiten (Spätmittelalter und Reformation. Neue Reihe 33).
ISBN 978-3-16-149187-0 Leinen € 84.00 Isabell Stal


La philosophie de Sartre. Essai d’analyse critique,
PUF (coll. Thémis Philosophie) Paris 2006. ISBN 2-13-055642-6

Les questions posées par I. Stal: „Peut-on, comme l’a pensé Sartre, construire une philosophie concrète qui répudie les abstractions de la méthaphysique en étendant la réduction phénoménologique au domaine de l’expérience humaine? Et peut-on fonder une telle démarche sur l’évidence de l’existence, promue au rang de certitude apodictique?“ (Couverture) – Nous venons de recevoir cet ouvrage. Le compte-rendu suivra.WittgensteinKunst.
Annäherungen an eine Philosophie und ihr Unsagbares

Eine Philosophie und ihr Unsagbares

»Die Ästhetik lag nicht im Zentrum von Wittgensteins Interessen«, notiert das Wittgenstein-Lexikon lakonisch, »aber die Künste, insbesondere die Musik, hatten einen hervorragenden Platz in seinem Leben.«

Es ist diese Spannung zwischen der Ablehnung ästhetischer Theorie und der Bedeutung von Kunst in der alltäglichen Lebenspraxis Wittgensteins, die das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. In sechs Essays werden Wittgensteins Reflexionen über die Farben ebenso besprochen wie sein Verhältnis zur Musik und seine Arbeit als Architekt; thematisiert wird außerdem die Rezeption seiner Philosophie in der bildenden Kunst und der Literatur wie die filmische Auseinandersetzung mit dem Phänomen Wittgenstein. Das Gespräch mit Allan Janik ist ein Versuch, diese vielfältigen Bezüge zur Kunst in ihren Auswirkungen auf den ganz eigenen Philosophiebegriff Wittgensteins auszuloten.
So wird das, worüber man nach dem Diktum des Traktatus zu schweigen habe, in seiner konstitutiven Funktion als das Unsagbare Wittgensteinschen Philosophierens gewürdigt. Mit Beiträgen von Jacques Bouveresse, Leszek Brogowski, Fabian Goppelsröder / Maja Weyermann, Mirjam Schaub, Wendelin Schmidt-Dengler und Antonia Soulez.
Fabian Goppelsröder (Hg.), Wittgenstein – Kunst. Annäherungen an eine Philosophie und ihr Unsagbares, 160 Seiten, Brochur, Fadenheftung, ISBN 3-935300-14-x       Diaphanes


Sens public est une revue électronique internationale
http://www.sens-public.org.
Celle-ci compte aujourd’hui des rédactions en Italie,
Slovaquie et République Tchèque, mais aussi en Amérique latine (Brésil, Colombie). Elle dispose de correspondants autrichiens, allemands, britanniques et roumains, en Chine et au Japon, ainsi qu’aux USA. Créée voici trois ans, la revue a publié plus de 3500 pages à fort contenu de réflexion, pluridisciplinaire et internationale.


Le rapport à l’oeuvre
Dirigé par Dominique Berthet et Jean-Georges Chali
Ouverture Philosophique
Série: Arts, Esthétique, vie culturelle, philosophie
254 pages, Ed. L’Harmattan, Paris 2006. 21,50 € Commander
Les éditions L’Harmattan offrent une version en *.pdf de ce livre.

Les textes rassemblés dans ce volume sont issus d’un cycle de conférences ayant pour thème „Le rapport à l’oeuvre“. Des littéraires, des comparatistes, des philosophes de l’art et des artistes venant des Antilles, de France, du Canada et de Grande-Bretagne éclairent de leur point de vue cette question. Le notion d’oeuvre est prise ici au sens de production littéraire, plastique et musicale. Evoquer l’oeuvre d’art amène à prendre en compte le créateur, le regardeur et le critique ; chacun entretenant avec l’oeuvre une relation privilégiée et à chaque fois singulière. Table de matière


Eine neue Ausgabe von Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie mit dem Titel Imagination und Invention. herausgegeben vom Interdisziplinären Zentrum für Historische Anthropologie der FU Berlin ist im Akademie Verlag, Berlin erschienen.
Die hier vorgelegten 19 Beiträge wurden auf der Tagung „Imagination und Invention“ im Januar 2005 vorgetragen. Die Veranstalter der Tagung war das Graduiertenkolleg „Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses“ der Universität der Künste Berlin in Kooperation mit derAkademie der Künste.
U.a. Emanuel Alloa: Imagination zwischen Nichtung und Fülle. Jean-Paul Sartres negative Theorie der Einbildungskraft auf dem Prüfstein von Tintorettos Malerei
Rainer Bayreuther, Voraussetzungen des musikalischen Schaffensprozesses im 16. und 17. Jahrhundert
Anette Brunner, Der zum Himmel erhobene Blick als Ausdruck enthusiastischen Schöpfertums. Die Darstellung der Invention im Künstlerbildnis der Goethezeit
Katharina Münchberg, Der erfindungslose Dichter. W.G. Sebald
Gert Mattenklott, Aspekte der Einbildungskraft
Michael Thomas Taylor, Blindness und Imagination in Kant

Bezugsmöglichkeiten: Oldenbourg Verlagsgruppe, Zeitschritenservice, Postfach 80 13 60 – 81613 München
Tel. 089 – 4 50 51- 2 29/-3 99 Fax 089 -4 50 51, – 3 33
Bezugspreis 2006: Inland 38.00 EUR, AUsland 41,00 EUR


Michel Kail
Simone de Beauvoir philosophe, PUF, Paris 2006

„Cet ouvrage met en lumière la „partie“ philosophe de Simone de Beauvoir, son ambition philosophique originale que trop souvent on lui refuse.“

IntroductionI — Qu’est-ce qu’un monde ? II — Beauvoir, Sartre, Merleau-Ponty III — Simone de Beauvoir, philosophe politique IV — Paradoxe et liberté V — La sexualité, une situation. Le cas Sade VI — Les discours de la justification, biologie, psychanalyse et matérialisme historique VII — Ce n’est pas arrivé. Bibliographie

CR: Deise Quintiliano, Online-Zeitschrift Sens public


Recherches en esthétiques: Nr. 11 – Oktober 2005: Die neue Ausgabe Utopies ist erschienen.


En l’honneur du centenaire de la naissance de Sartre, six philosophes des deux côtés du Rhin interrogent sa pensée dans ses fondements ontologiques et ses perspectives morales.

Sartre. Conscience et liberté
Sous la direction de Laurent Husson et Guillaume Seydoux:

La théorie sartrienne de la conscience, éclairée dans sa singularité à l’aide des traditions allemande et anglo-saxonne, les vives résistances à la thèse sartrienne de la liberté ainsi que la signification et la valeur du projet d’une psychanalyse existentielle, font l’objet des trois premiers articles. Les trois suivants explorent les champs ouverts par les « conclusions » de L’Être et le Néant : la possibilité d’une approche métaphysique des phénomènes naturels et le questionnement moral, qui connaîtra bien des avatars tout au long de la réflexion de Sartre. Ainsi, toutes ces analyses visent à éclairer de manière critique le nœud de la pensée de Sartre, par lequel il demeure philosophiquement notre contemporain : l’articulation entre ontologie et morale.

Textes de: Manfred Frank, Guillaume Seydoux, Jean-Christophe Merle, Laurent Husson, Alain Flajoelt, Gerhard Seel, Erwan Sommerer L’Espace de la démocratie (Arendt)
Le [parlement des philosophes], Recensions