Web 2.0 – Eine Einführung

Melanie Huber, Kommunikation im Web 2.0,
UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz 2008.

„Kommunikation im Web 2.0“ lautet der Titel einer Einführung in das Mitmach-Netz, die Melanie Huber vorgelegt hat. Ihr Band erklärt als Einführung beinahe lexikonartig Stichwörter wie Weblogs, RSS, Social Networking, Wikis u.v.a.m. Viele dieser Begriffe können bisher kaum mit wissenschaftlichen Websites oder Websites von Universitätsinstituten in Verbindung gebracht werden. Und doch gibt es im Band von Melanie Huber einige bemerkenswerte Passagen, die den Multiplikatoren der internen und externen Kommunikaiton in Unternehmen gewidmet sind, mit denen sie knapp und klar grundlegende Anwendungen von Web 2.0-Techniken, kurz das Mitmachnetz erläutert. Einige Themen wie Blogs und RSS könnten eventuell auch Universitätsangehörige interessieren, die ihre Arbeiten gerne einem breiteren Publikum vorstellen möchten. Zu diesen Themen könnten auch Wikis gehören, die hier leider nur angerissen werden oder im Falle von Wikipedia nur genannt werden. Wikis weisen ein Unternehmen als „innovativ, glaubwürdig und transparent“ (S. 83) aus. Aber Plattformen generieren noch keine Inhalte. Über firmeninterne Wikis schreibt sie nur einige wenige Zeilen. In gleicher Hinsicht verpasst sie die Chance, das Ergebnis von Suchmaschinen auch nur annähernd kritisch zu bewerten.

An einer Stelle deutet sie die Poblematik der Geschäftsmodelle an, wenn Sie als Kapitalüberschrift schreibt, Bezahlinhalte hätten kaum eine Chance. Das mag für das Gros der Seiten zutreffen. Dennoch gibt es auch schon erfolgreiche Web 2.0 Seiten, die sich finanzieren können. An dieser Stelle hätte sie zeigen können, dass es im neuen Internet nicht das einzige Geschäftsmodell gibt, sondern dass diese oft neue Formen unterschiedlicher Modelle aus der realen Welt generieren.

Das Kapitel über Soziale Netzwerke ist für sie auch kein Anlass, die Mechanismen dieser Projekte mit einer gewissen Distanz zu untersuchen. Auf der anderen Seite gibt sie nützliche Tipps für Mitarbeiter im Marketing, denen sie Unterschiede zwischen der klassischen Werbung und neuen Marketingformen, wie das Einsammeln von Kundenmeinungen beschreibt. Hier liegen offenkundig die Stärken der Autorin, zu denen auch ihre Bemerkungen über das Issue-Management zählen. Bei vielen Themen bleibt sie eher an der Oberfläche, so gibt sie kaum Tipps zum Bekanntmachen eines Blogs. Die Relevanz von Blogs stellt Huber auch auch der Grad ihrer Verlinkung dar. Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung lenkt sie wie viele Unternehmen, die sich auf diese Tätigkeit spezialisiert haben, die Aufmerksamkeit ihrer Leser auf technische Aspekte anstatt auf die Inhalte der eigenen Website.

Ein offenes Geheimnis erfolgreicher Web 2.0 Seiten ist der Mix vieler schiedener Ansätze unterschiedlichster Maßnahmen, die die Beteiligung des Kunden herausfordern. Vernetzung, Kundenbindung, Reputationsmanagement sind hier die Stichworte. Aber auch in dieser Hinsicht nimmt der lexikalische Aspekt ihres Buches einen zu großen Raum ein, den die Autorin durch drei Praxisbeispiel zu mildern versucht.

Als Einführung für Web 2.0 – Neulinge ist der Band geeignet. Sie können bald mitreden, müssen dann aber sehr schnell andere Quellen heranziehen, um den Nutzen der vielen in diesem Band beschrieben Features einordnen zu können.

Z. B.:

Social Media Marketing in Deutschland

Blog von Benedikt Krüger

Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I-IV)
Heiner Wittmann

Die digitale Welt und die Politik

Kleck, Véronique,
Numérique & Cie. Sociétés en réseaux et gouvernance,
Editions Charles Léopold Mayer, Paris 2007.

Das Motto dieses Buches enthält ein Zitat von Jacques Robin aus der Gründungserklärung des VECAM 1, das die aktuellen Veränderungen unserer Gesellschaften nicht als Krise und auch nicht als dritte industrielle Revolution bezeichnet, sondern diese Veränderung als eine wahrhaftige Mutation, den Wechsel einer Ära und die Geburt einer neuen Zivilisation versteht. 1994 hatte Jacques Robin bereits. auf die sozialen Auswirkungen der Informations- und Kommunikations-technologien hingewiesen. Damals entstand das VECAM, das am Rande des G7 Gipfels in Brüssel im Februar 1995 den Journalisten vorgestellt wurde. In diesem Sinne enthält das vorliegende Buch ein Resümee und eine Bewertung der bisherigen Tätigkeit des VECAM und zugleich auch einen Ausblick vor allem auf die künftigen sozialen Implikationen der Informationstechnologien.

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Semantisches Web

Tassilo Pellegrini, Andreas Blumauer (Hrsg.), Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft, Springer Verlag, Heidelberg, Berlin 2006.
ISBN 3-540-29324-8

Einige Vorbemerkungen sollen hier eine Begründung liefern, wieso dieser Band auf einer Website für Romanisten besprochen wird. Allein schon weil das Semantische Web sich einen Begriff aus der Sprachwissenschaft ausgeliehen hat, ist es sicher auch für Romanisten und überhaupt auch für Philologen interessant, die Verwendung dieses Begriffes in einem neuen Zweig der Internet-Technik zu verfolgen.

Die Suche nach dem Begriff Romanistik mit einer Suchmaschine offenbart das bereits hinreichend bekannte Problem einer langen nach einem Suchalgorithmus von einer Maschine mit wenig romanistischem Sachverstand geordneten Liste. Aber auch Linklisten wie die auf der Website Romanistik im Internet sind eher eine Momentaufnahme, die nicht immer die Interessen oder die Suchbedürfnisse der Besucher berücksichtigen kann. In diesem Sinn ist eine traditionelle Bibliothek mit fachmännischer Verschlagwortung der heutigen Internet-Ordnung immer noch überlegen.

Das Problem der Ordnung von Informationen gibt es nicht erst seitdem das Internet entstanden ist. Die vielfältigen Vernetzungen jeder Art haben eine Orientierung im Datendickicht des Internets nicht unbedingt erleichtert, sondern die Koexistenz von einleuchtenden, weil vom Sachzusammenhang gebotenen Verlinkungen und solchen, die willkürlich aufgrund bestimmter Individueller Interessen gesetzt wurden, erschweren die Auswahl und die Bewertung von Informationen. Die Organisation der Informationen auf Websites hat sich ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten geschaffen, oder zumindest wird dies von schnell hergestellten Websites zumindest suggeriert. Es gibt genügend Beispiele aus der Arbeit mit Internet-Seiten, die Wissenschaftler, die eher mit traditionellen Mitteln arbeiten, mit Recht in Erstaunen versetzen. Das Zitieren aus der Online-Enzyklopädie

Wikipedia gehört zu dieser Art von Beispielen, die diesem Projekt einen wissenschaftlichen Anspruch verleihen, der in keiner Weise zu rechtfertigen ist. Schon fangen Studenten an, die Inhalte der Online-Enzyklopädie als Zitatenschatz für Seminararbeiten zu nützen. Ein Gewährsmann für die Inhalte der Artikel wird nicht mehr benötigt und der inhaltlichen Willkür wird Tür und Tor geöffnet, weil dem Online-Projekt, an dem jedermann mitschreiben darf, eine Autorität zuerkannt wird, die die Kontrolle einer anonymen Ge-meinschaft der Gewährleistung durch einen individuellen Autor vorzuziehen scheint. Das Vertrauen, das in dieses Online-Projekt gesetzt wird, entspricht dem Vertrauen, daß meist aus Bequemlichkeit in die Ergebnislisten der Suchmaschinen gesetzt wird.

Die Suche nach > Semantic Web mit Hilfe von Google führt zu rund 90 Mio. Webseiten in einer bestimmten Reihenfolge, nicht weil sie die besten Informationen zu diesem The-ma enthalten, sondern lediglich, weil der Suchalgorithmus von Google die gefundenen Seiten in eine bestimmte Reihenfolge stellt, die mit der Qualität oder ihrem Informationsgehalt kaum etwas zu tun haben. Man verweilt oft aus Zeitgründen bei den ersten aufgerufenen Seiten und verleiht ihnen so möglicherweise eine Bedeutung, die eine genaue Durchsicht vieler weiterer Seiten nicht rechtfertigen würde. Mehrdeutige Suchbegriffe werden dabei nicht erkannt und tragen kaum dazu bei, das Suchergebnis qualitativ zu verbessern. Immerhin geben Suchausdrücke, also die Kombination mehrerer Wörter häufigen Benutzern dann doch zu erkennen, daß Google letztendlich eben doch nur eine indexbasierte Suchmaschine ist. Google nutzt heute u.a. die Zahl der Links, die auf eine Seite zeigen, um deren „Qualität“ zu bewerten. Die Höhe des „Pageranks“, der von Suchalgo-rithmus ermittelt wird, entscheidet über die Plazierung des Website im Suchergebnis. Das Verfahren ist wissenschaftlich gesehen untauglich, trotzdem verwenden Betreiber von Websites viel Energie darauf dieses Spiel mitzuspielen.

Schon in den Anfangsjahren des Internets Mitte der 90er Jahre stellte sich immer dringlicher die Frage nach einer Orientierung im Internet, die sich eines Tages von mehr oder weniger automatisch erstellten Listen lösen kann und Methoden einführt, die den Suchergebnissen eine gewisse Qualität verleihen. 1998 trug Tim Berners-Lee einen neuen Ansatz vor,1) der als Semantic Web bekannt wurde. Sein Gedanke zielte auf eine Standardisierung der Verfahren, wie Informationen beschrieben werden sollten. Gemeint waren Zuordnungen, die es ihrerseits „intelligente Agenten“ erleichtern würden, Informationen aus unterschiedlichen Quellen miteinander zu verbinden. Ähnlich wie in der Sprachent-wicklung werden bei diesem Schritt Informationen im Internet Bedeutungen verliehen oder zugeordnet, wodurch das Netz um eine semantische Dimension erweitert wird. Um die Zusammenhänge zwischen diesen Bezügen erkennbar zu machen, sprach schon Berners-Lee davon, Ontologien einzuführen, die in größeren Zusammenhängen Wissensbereiche beschreiben und die Bezüge zwischen Objekten aufdecken sollen. Dieser der Philosophie entlehnte Begriff dient dazu, einen Dialog zwischen einem Anwender und der Maschine zu beschreiben und folglich auch zu steuern. Im Kern bezeichnet eine Ontologie viele Verhältnisse zwischen Informationseinheiten (Entitäten) und den Zusammenhängen, worauf sie sich beziehen, den Relationen. Fragt der Nutzer nach „Bank“ können Suchsysteme, die mit Ontologien arbeiten, denen also definierte Wissensbereiche bekannt sind, zu einem solchen mehrdeutigen Begriff passende Ergebnisse oder zumindest weitere Suchbegriffe vorlegen. Ob allerdings Suchmaschinen eines Tages Fragen nach bestimmten Sachverhalten beantworten können, sei dahingestellt. Das semantische Netz ist der Versuch, die vielen bisher meist auf der Grundlage von HMTL entwickelten Websites, die eigentlich kaum mehr als durch Links untereinander verbunden sind, in ein wissens-basiertes Netz zu überführen.

Mit den Metatags, wie z.B. den „Keywords“, die auf HTML-Seiten eingetragen werden können, und die den Suchmaschinen eine Ordnungshilfe gewähren sollten, wurde wohl viel Mißbrauch getrieben, so daß Google diese Hinweise nicht mehr berücksichtigt. Theo-retisch könnten semantisch orientierte Systeme einer ähnlichen Gefahr ausgesetzte werden, die möglicherweise durch webbasierte Systeme, die vom Betreiber der Seite nicht zu beeinflussen sind, vermindert oder vermieden werden. Ob aber dann nicht neue Probleme auftauchen, wenn der Bedeutungsgehalt der Seite von Programmen definiert werden soll, ist noch gar nicht abzusehen. Ein falsch getaggter Text könnte dann das gleiche Schicksal wie ein in einer Bibliothek verstelltes Buch erleiden, das für die Ausleihe nicht mehr zur Verfügung steht.
Der gerade erschienene Band Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft, (Inhaltsverzeichnis: www.semantic-web.at/springer/), dessen Herausgeber Tassilo Pellegrini von der Semantic Webschool, ein Zentrum für Wissenstransfer in Wien, kommen, bietet einen interessanten Einblick in das Konzept und das Programm dessen, was der Text auf dem Buchrücken als die „nächste Generation des Internets“ bezeichnet. Der Untertitel des Bandes trifft nicht genau das eigentliche Thema dieses Bandes. Es geht nicht nur um bloße Vernetzungen, sondern um den Beitrag semantischer Technologien, d.h. Verfahren und Methoden, die sich explizit auf die Erstellung und Maschinenlesbarkeit von Bedeutungsträgern konzentrieren. Es geht um Methoden zur qualitativen Orientierung im Internet.

Die neuesten Trends im Internet, die mit dem Schlagwort Web 2.0 2) gekennzeichnet werden, drücken sich dauch urch die sprunghafte Zunahme von Blogs aus. Eines der Kennzeichen von Web 2.0 ist eine besonders große Zunahme unstrukturierter Daten, die durch das Tagging der User nur behelfsweise geordnet werden können. Hier setzen die Überlegungen ein, die mit dem Semantic Web in Verbindung stehen, und die sich auf eine Reduzierung, Verdichtung und Strukturierung der Daten beziehen.
Die Linguistik lehrt, daß Semantik „sich mit der Analyse und Beschreibung de sogen. ‚wörtlichen‘ Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken beschäftigt.“ 3) Die Semantik wird von der Morphologie (Flexion- und Wortbildungslehre) wie auch von Syntax (Anordnung von Zeichen) abgegrenzt, die ihrerseits ihren Teil zur Sinnkonstituierung beitragen. Die Semantik konzentriert sich nach V. Nyckees auf die Bedeutungsaspekte, die nicht mit anderen Bedeutungsträgern Ähnlichkeiten oder Beziehungen teilen, sondern die sich auf das Wissen einer Sprachgemeinschaft beziehen. 4) In diesem Sinn bildet die Sprache ein ähnliches System von Konventionen, wie das semantische Web diese im Internet einfüh-ren will. In diesem Sinn gibt es sicher eine gewisse Berechtigung, diesen Begriff zu ver-wenden. Vielleicht stutzt der Leser dann doch, wenn er auf dem Buchrücken des hier zu besprechenden Buches liest: „Semantik ist (…) ein wesentliches Element der Transforma-tion von Information in Wissen, sei es um eine effizientere Maschine-Maschine-Kommunikation zu ermöglichen oder um Geschäftsprozeß-Management, Wissensmanagement und innerbetriebliche Kooperation durch Modellierung zu verbessern.“ Es ist keinesfalls die Semantik die das Entstehen von Wissen bewirkt, allenfalls beschreibt sie Prozesse, wie Bedeutungen entstehen. Ein Buchrücken ist geduldig, und Raphael Capurro hat den Begriff der Semantik in seinem sehr lesenswerten Nachwort „Hermeneutik revisited“ zu diesem Band in einen richtigen Zusammenhang gerückt. Er erklärt auf einprägsame Weise den Zusammenhang zwischen der Hermeneutik und der Semantik. 5) Nach dem griechischen Götterboten Hermes bedeutet Hermeneutik die Verkündung, Auslegung oder Erklärung. Capurro nennt auch Wittgenstein und dessen „Sprachspiele“, die nach seiner Theorie dazu geeignet sind, zwischen verschiedenen Gebilden Bezüge herzustellen und sie so verständlich zu machen. Gerade die Abstraktionsfähigkeit des Menschen ermöglicht es, Bezeichnungen für Maschinen und Computer verstehbar zu machen, sie also in digitale Kombinationen von 1 und 0 zu übersetzen. Diese Strukturen behalten aber nur ihren Sinn, weil die menschliche Welt trotz der immer weiter ausufernden Datenmengen dem Internet erst einen Sinn verleiht. Capurro weist selbst daraufhin, daß das Verstehen nicht auf eine Eigenart des jeweiligen Subjekts ist, sondern eine „Seinsweise“ (vgl. R. Capurro, Hermeneutik der Fachinformation, Freiburg/München 1986, S. 11) bezeichnet, der der Mensch sich nicht entziehen kann. Auf diese Weise entsteht die bereits angedeutete Verwendung der Ontologie im Rahmen des Semantischen Webs.

Capurro vertritt mit Recht der Auffassung, daß die digitale Welt gegenüber der Lebenswelt keinerlei Vorrang besitzt. Allerdings sollte auch die „Kraft des Konkretion“ (S. 531) der Abstraktion der digitalen Welt entgegengestellt werden. Das Semantische Web wird sich nur im Rahmen menschlichen Handelns entwickeln, wenn dieses jeder Abstraktion begegnen kann. Damit nennt Capurro eine ethische Dimension des Semantischen Webs, das er mit einer Art neuen Hermeneutik verknüpft, die die Bewahrung und Verteilung digitaler Inhalte betrifft. Auf diese Weise erklärt er das Semantische Web als ein „weltpolitisches Projekt“ (S. 532), das nicht Technikern oder Politikern überlassen werden darf.

An diesem Band sind 57 Autoren aus 35 Institutionen beteiligt. Es geht darum, Technolo-gien für das Internet zu entwickeln, die sich auf Verfahren stützen, die semantische Bedeutungsträger erkennen und auswerten können. Daten wie E-Mails können heute schon mehr schlecht als recht durch Programme sortiert werden, die z. B. als Spam-Filter, unliebsame E-Mails ausfiltern, oder es gibt auch Programme, die z.B. E-Mails an den richtigen Arbeitsplatz verteilen.

In ihrem Vorwort stellen die Herausgeber drei Trends vor: Es ist eine steigende Nachfrage nach dynamischen Produkt- und Dienstleistungskonfigurationen zu erkennen. Damit ist eine Dynamisierung der Arbeitswelt verbunden, die organisationsübergreifende Strukturen erfordert. Das Anwachsen der Informationsbestände erfordert ständig intelligentere Dialog- und Suchwerkzeugen, um die verlangten Dienstleistungen erbringen zu können. Diese Art der Kreisbewegung der steigende Nachfrage, Dynamisierung und Bereitstellung intelligenter Suchsysteme bestimmt folglich den Aufbau dieses Bandes.

Der erste Teil dieses Bandes enthält eine Reihe von einführenden Artikeln, in denen zu-erst Begriffe (u.a. Semantic Web und semantische Technologien, A. Blumauer, T. Pellegrini) und Standards (Standards für das Semantic Web, K. Birkenbühl) erläutert werden. M. Weber und K. Fröschl untersuchen „Das Semantic Web als Innovation in der ökono-mischen Koordination“ und geben interessante Hinweise auf die „Innovationspotenziale semantischer Technologien“ (S. 105 ff). Im zweiten Teil geht es um die Anwender des Semantic Web. L. Sauermann untersucht den „Semantic Desktop – Der Arbeitsplatz der Zukunft“. Seine systematische Darstellung mit vielen praktischen Beispielen ist auch gut als Einstiegsartikel in das Thema dieses ganzen Bandes geeignet. „Knowledge Visualiza-tion“ ist das Stichwort, mit dem Remo Burkhard die Frage nach der „nächsten Herausfor-derung für Semantic Webforschende“ stellt. Er erinnert daran, daß eine allgemeine Visua-lisierungswissenschaft mit einem entsprechenden Theorierahmen noch immer fehlt. Die Bespiele, die er in seinem Beitrag nennt, zeigen die Ansätze mit denen Verbindungen wie die zwischen der Bildwissenschaft und anderen Disziplinen erarbeitet werden. Der dritte Teil untersucht die Bedingungsfaktoren für das Semantische Web unter dem Aspekt des Wissensmangement. Schmitz et. al. erläutern einen solchen Ansatz auf einer Peer-to-Peer-Basis, während Hannes Werthner und Michael Borovicka die praktischen Zusammenhän-ge zwischen E-commerce und Semantic Web am Beispiel von „Harmonise“, einem EU-Projekt aus der Tourismus-Branche, das mit intelligenten „Networkings“ arbeitet, vorstellen. Im vierten Teil geht es wieder um die Theorie und die technischen Systeme, aber auch um praktische Ansätze, so wie der Beitrag von Andreas Koller, der nachzuweisen versucht, daß eine strukturierte Ablage von Content in Content Management Systemen, eine Voraussetzunge für das Semantische Web ist. Mit vielen Beispielen gelingt es Koller die unterschiedlichen Bedingungen für strukturierten Inhalt dazulegen; zugleich wir aber auch die Komplexität des Semantischen Webs deutlich. Coputerlinguisten werden sich für den von Michael Granitzer verfaßten Aufsatz im vierten Teil dieses Bandes interessieren. Er stellt statistische Verfahren vor, die dringend benötigt werden, ist doch der digitale Datenbestand bereits auf das 37.000-fache der Library of Congress angewachsen, die ca. 17 Millionen Bände besitzt. Merkmalsanalysen, Lemmatisierung, Parsing und Kollokationen gehören zu den Stichwörtern, die Granitzer untersucht, um die Bedingungen der Textanalyse zu erläutern. Gerhard Budin erläutert die „Kommunikation in Netzwerken“ Marc Ehrig und Rudi Studer stellen die „Wissensvernetzung durch Ontologien“ vor. Ihnen geht es um die Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Webservices, die nur, wie sie es nennen, durch eine semantische Integration der Ontologien möglich wird.

Der mit dem semantischen Web verbundene Anspruch wird in der Forschung gerade erst formuliert, noch steht die Realisierung der entsprechenden Anwendungen ganz am Anfang, aber die Hoffnungen, die in dieses Projekt gesetzt werden, lassen die Dimension dieses Projekts erahnen: „Das semantische Web ermöglicht neben erheblichen Verbesserungen der Usability, einen höheren Gebrauchswert verfügbarer Informationsbestände und effizientere Wissensströme.“ 6)

Dieser Band bietet eine gelungene Einführung in das Thema, weil sich seine Autoren an ganz praktischen Beispielen orientieren, viele verschiedene theoretische Ansätze vorstel-len und insgesamt die Perspektiven für des Semantischen Webs in einer spannenden Weise vermitteln. Außerdem ist es den Herausgebern gelungen, durch die Auswahl der Beiträge, die Bedeutung der beteiligten Disziplinen in einleuchtender Weise zu vermitteln.

Heiner Wittmann

1. Tim Berners-Lee, James Hendler and Ora Lassila, A new form of Web content that is meaningful to computers will unleash a revolution of new possibilities http://www.scientificamerican.com/
article.cfm?articleID=00048144-10D2-1C70-84A9809EC588EF21&catID=2
.
2. Tim O’Reilly, What Is Web 2.0? Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html
3. H. Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Stuttgart 2/1990, S. 672.
4. Vgl. Nyckees, Vincent, La sémantique, Paris 1998, S. 11.
5. Zur Hermeneutik, cf. Vogt, Jochen, Einladung zur Literaturwissenschaft, 3. Aufl., Stuttgart 2002, Kapitel 3: http://www.uni-essen.de/einladung/Vorlesungen/hermeneutik/main.html; H.-G. Gadamer, Wahrheit und Metho-de, Tübingen 1975; id., Semantik und Hermeneutik, in: id., Hermeneutik II. Wahrheit und Methode. Ergänzungen., Tübungen 1986, S. 174-183.
6. Andreas Blumauer, Tassilo Pellegrini, Semantisches Web – schon wieder eine Patentlösung für die Wissensgesellschaft? http://www.semantic-web.at/36.20.20.article.kontext.semantisches-web-schon-wieder-eine-patentloesung-fuer-die-wissensgesellschaft.htm

Bibliographische Angaben:

Bußmann, Hadumod, Lexikon der Sprachwissenschaft, Stuttgart 2/1990.
Gadamer, Hans-Georg, Wahrheit und Methode, Tübingen 1975
— Hermeneutik II. Wahrheit und Methode. Ergänzungen., Tübingen 1986.
Nyckees, Vincent, La sémantique, Paris 1998.
O’Reilly, Tim, What Is Web 2.0? Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html
Vogt, Jochen, Einladung zur Literaturwissenschaft, 3. Aufl. Stuttgart 2002.
www.uni-essen.de/einladung/
Berners-Lee, Tim, Hendler, James, Lassila, Ora, A new form of Web content that is meaningful to computers will unleash a revolution of new possibilities,
www.scientificamerican.com/article.cfm?articleID=00048144-10D2-1C70-84A9809EC588EF21&catID=2

Romanistik und Neue Medien

Romanistiky 2.0. – Das Mitmach-Internet und die Wissenschaft
Facebook, Twitter und Blogs Mit Web 2.0 ein Geschäftsmodell bauen

Romanistik im Internet – Die Website gab es bis 2012.

1996 entstand die Website Romanistik im Internet als Begleitung für meine Übung „Romanistik im Internet“ am Institut für Linguistik/Romanistik der Universität Stuttgart. 2003 zog die Website um zum Romanischen Seminar der TU Dresden. Eine Sitemap gab einen Überblick über das Anbot dieser Website mit etwa 2000 Links, die vor allem Studenten die Vielfalt der Internet-Angebote zeigen sollte. Mit der Emeritierung von Prof. Dr. Ingo Kolboom, dessen Lehrstuhl diese Website zugeordnet war, und der bedauerlichen Umwidmung seines Lehrstuhls ist das Projekt im Frühjahr 2012 vom Seminar eingestellt worden.

  Deutsch-französische Beziehungen

www.gallica.de
Madame Bovary – Gallica
Blog von Gallica
Signes de la Bibliotèque nationale de France

www.ohne-netz.de
www.france-blog.info/-kann-man-ohne-das-internet-studieren

Elektronische Zeitschriftenbibliothek der Universität Regensburg
Karlsruher virtuellen Katalog
SEO: Erfolgreich suchen und gefunden werden

www.persee.fr
Flaubert – www.persee.fr
www.fabula.org
Literaturtheorie – www.fabula.org

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Véronique Taquin, Vous pouvez mentir

Véronique Taquin, Vous pouvez mentir
Editions du Rouergue, Paris 1998, ISBN: 2-84156-128-3

Eines Tages erhält Niels einen anonymen Brief, in dem ihm „A“ die Geschichte einer Beziehung mit „B“, die ihn wohl offenkundig verlassen hat, anbietet. Allerdings solle Niels nur Materialien erhalten und die Geschichte selber schreiben. Niels zögert, willigt dann aber während seiner Sendung „Pseudo“ mit dem einzigen, kurzen Satz „Ich bin ein öffentlicher Schriftsteller“ ein.
Am nächsten Tag erhält er einen weiteren Brief von A und beginnt mit der Niederschrift der Geschichte, die er als Feuilleton in seiner Sendung vorliest. Die einzelnen Episoden, die er aufgrund der Angaben in den folgenden Briefen erfindet, beginnen Niels eigenes Leben zu verändern. Je mehr Hinweise, er in den Briefen von A erhält, umso mehr beginnen Realität und Traum ineinander überzugehen. Ein Roman, in dem der oft bemühte Begriff der Identifikation ein neues Gewicht bekommt. Es geht in der Geschichte oder in den aufeinander folgenden Szenen des Romans um Erwartungen, Lügen aber auch um den Satz, den A in seinem Brief schrieb, „Auf diese Weise ist jeder perfekt frei,“ und der eine Grundlage für sein Geschäftsverhältnis mit Niels sein sollte. Ist aber wirklich jeder frei oder nicht doch in ein Geflecht von Verhältnissen eingebunden, aus denen er sich auch durch Lügen nicht befreien kann? In diesem Sinne erforscht die Autorin die Bedeutung der Identifikation und der Leser kann selbst prüfen, ob ihm Niels eher sympathisch ist und ob der Verlauf der Geschichte dieses Urteil beeinflusst. Eine Biographie, die nicht wahr ist, kann schnell zu einem Kriminalroman werden. Und in welchen Momenten droht eine Biographie zu kippen?
Der Autorin ist es gelungen, ein spannendes Buch zu schreiben, in dem die Erzählung und die direkte Rede immer wieder wirkungsvoll ineinander übergehen und die Hauptperson Niels sich zunächst vom Lauf der Ereignisse fortreißen läßt, dann aber doch versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Langsam dämmert es ihm, daß die Fiktion wieder in die Realität übergeht, als er sich für den Lebenslauf seiner Freundin Anna eingehender interessiert und ihn genauer erkunden läßt.

H.W.

„Quand Google défie l’Europe“

Plaidoyer pour un sursaut“ lautet der Untertitel des Buches „Quand Google défie l’Europe„, mit dem der Direktor der Bibliothèque Nationale, Jean-Noël Jeanneney, in Paris vor den Folgen von Google Print für die europäische Kultur warnt. Am 14. Dezember 2004 wurde bekannt, daß Google Auszüge aus mehreren amerikanischen Bibliotheken rund 15 Millionen Bücher zum Durchsuchen online zur Verfügung stellen will.

Auf unserere Website: Urheberrecht

Links, die J.-N. Jeanneney in seinem Buch nennt.

Jean Noël Jeanneney, Quand Google défie l’Europe. Plaidoyer pour un sursaut, Editions Mille et une nuits, Paris 2005. Dt. Fassung: Jean-Noël Jeanneney, Googles Herausforderung. Für eine europäische Bibliothek, Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger und Sonja Fink. Wagenbach Verlag, Berlin 2006. ISBN 3-8031-2534-0

Wir rezensieren die frz. Ausgabe:

Am 14. Dezember 2004 kündigten die Betreiber der Suchmaschine Google aus Mountain View in Kalifornien ihre Absicht an, innerhalb von zehn Jahren rund 15 Millionen Bücher zu digitalisieren und mittels ihrer Suchmaschine zum Durchsuchen zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile ist Google Print print.google.com weltweit erreichbar. Das Projekt stößt auf das Wohlgefallen der Surfer, die das kostenlose Prinzip im Internet gestärkt sehen. Der Direktor der französischen Nationalbibliothek, Jean Noël Jeanneney, ist keineswegs amüsiert, sondern alarmiert. In LE MONDE nannte er am 22. Januar 2005 das Vorhaben von Google eine Herausforderung für Europa.

Mittlerweile ist Jeanneney vom Staatspräsidenten, Jacques Chirac, empfangen wurde, der ihn mit der Erarbeitung einer Strategie beauftragte. Die Streitschrift, die Jeanneney vorgelegt enthält eine deutliche Warnung vor der digitalen Macht von Google, mit der sich die europäischen Staaten beschäftigen müssen. Jeanneney gibt zwar eine gewisse Bewunderung gegenüber den Begründern von Google zu, will aber der Passivität, mit der vor allem in Europa ihrer Herausforderung begegnet wird, nicht hinnehmen. Die Aufgaben der Bibliothekare und Buchhändler werden mit der zunehmenden Digitalisierung in dem Maße nur noch größer, wie die technische Entwicklung den Unterschied von bloßer Information und überprüften Wissen ständig weiter vergrößert. Jeanneney stellt prinzipielle Fragen. Kann dieses System des Suchens, so wie Google Print es präsentiert, den Ansprüchen, die die Kultur fordert, überhaupt gerecht werden?

Das Übergewicht der USA und der anglophonen Welt werden die französische und auch die europäische Geschichte und Literatur zurückdrängen. Jeanneney nimmt zwar zur Kenntnis, daß Google-Print auch nicht anglophone Werke aufnehmen will, aber die Suche nach dem Stichwort French Revolution führt natürlich schon, ohne daß man einseitige Interessen unterstellen muß, per se nur zu anglophonen Werken. Jeanneney ist fest überzeugt, daß angesichts der sich abzeichnenden technischen Herausforderungen der Staat gefordert sein wird, seine Verantwortung zu übernehmen.

Jeanneney widmet der Verifikation der Inhalte, die bei Google naturgemäß keine Rolle spielen kann, seine besondere Aufmerksamkeit. Bibliographien sind ein Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit, und hier zielt Jeanneney auf die Methode, wie Google-Print seine Ergebnislisten präsentiert. Über kurz oder lang könnte Google-Print die Inhalte und damit die Qualität vieler Bibliographien mitbestimmen, da deren Umfang den Suchenden zumindest im anglophonen Bereich eine Vollständigkeit suggeriert, die man augenscheinlich nur mit Mühe vervollständigen kann. Noch bedenklicher wird es, wenn (nicht nur) Studenten sich in ihren Arbeiten auf das Durchsuchen von Google-Print mittels einschlägiger Stichworte beschränken, um eben noch ihre Seminararbeit mit einigen mehr oder weniger treffenden Zitate abzurunden.

Man muß jetzt und nicht morgen in die Digitalisierung der Kultur investieren, so lautet Jeanneneys Forderung. Und er beschreibt zwei Schwachpunkte von Google. Zum einen ist es die Ausschließlichkeit, mit der Google, ein Produkt, nämlich Suchergebnisse vermarktet, das dem Unternehmen als Einseitigkeit und möglicherweise auch eine Schwäche ausgelegt werden kann, und zum anderen ist die Gesetzgebung gegen die Monopole in den USA, aus der Google Probleme entstehen könnten.

Jeanneneys Aufruf zeigte schnell Wirkung. In einer Botschaft haben sich Frankreich, Polen, Italien, Spanien, Ungarn und Deutschland am 28. April 2005 an den Präsidenten den europäischen Rates Jean-Claude Juncker und an den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Durao Barroso, gewandt. 19 National- und Universitäts-Bibliotheken in Europa haben den Appell der französischen Nationalbibliothek unterzeichnet, um eine drohende geistige und kulturelle Vorherrschaft der USA zu verhindern.

In seiner Antwortenliste auf häufig gestellte Fragen wendet sich Google auch an Verlage und schlägt ihnen die Teilnahme am Google-Print Programm vor. Verlage können ihre Bücher einsenden. Die Bücher werden dann kostenlos eingescannt und in die Suchmaschine eingegliedert. Die damit verbundenen Urheberrechtsprobleme scheinen von Jeanneney nicht oder kaum bedacht worden zu sein. Der von ihm mit angestoßenen Aktivitäten der Regierungen und Bibliotheken kann eigentlich nicht im Interesse der Verlage sein, von denen nicht jeder ohne weiteres bereit sein dürfte, die Inhalte seiner Bücher auch nur auszugsweise in der von Google konzipierten Weise offenzulegen.

In einer Stellungnahme der Bundesregierung vom 3. Mai 2005 heißt es: „Ein digitalisiertes Kulturerbe in europäischen und internationalen Zusammenhängen wird dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt, Forschung und Wissenschaft Europas auch bei Internetsuchen sichtbar zu machen“ und verweist auf die europäischen Initiative „The European Library“, die dazubeitragen soll, den Zugang zu den digitalisierten Werke der Mitgliedsländer zu verbessern. Tatsächlich existiert dieses Projekt ( TEL – The European Library) schon, und es kommt jetzt auf den Kooperationswillen der beteiligten Staaten an, dieses Projekt weiterauszubauen.

Europa wird nicht allein durch elektronischen Datenbanken gegenüber den USA konkurrenzfähig. Die europäischen Staaten müßten den Kulturaustausch und die Stärkung er europäischen Forschung mit dem gleichen Elan wie bei der Erstellung von computergestützen Rechercheinstrumenten zur Chefsache machen, denn dieser europäischen Vielfalt kann Google nichts entgegensetzen, wird sie aber zur Kenntnis nehmen müssen.

Ein Beispiel: Sucht man in Google-Print nach Kohl und Mitterand“ wird an erster Stelle der Band Unequal Partners: French-German Relations, 1989-2000 von Julius Weis Friend (Westport 2001) angezeigt und die Hinweise („More results from this book“) auf 33 Belege in diesem Buch, die beide Namen enthalten. (Suchergebnis vom 25. Juni 2005)

Die Suche nach Deutschland“ wird mit dem Hinweis auf den von Michael G Huelshoff, Simon Reich, Andrei S Markovits herausgegebenen Band From Bundesrepublik to Deutschland: German Politics After Unification (University of Michigan Press 1993) beantwortet, und an dritter Stelle steht das Buch von Norbert Bachleitner Der englische und französische Sozialroman des 19: Jahrhunderts und seine Rezeption in Deutschland (Amsterdam 1993). (Suchergebnis vom 25. Juni 2005)

Heiner Wittmann


Ein Aufsatz zu diesem Thema wird in DOKUMENTE, Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog im August 2005 erscheinen.

Links, die J.-N. Jeanneney in seinem Buch nennt, und zu diesem Thema mit einigen Ergänzungen


Rezensionen zum Buch von J.-N. Jeanneney
Bloogle
Die Google-Bedrohung  Rundfunk Berlin-Brandenburg
Demokratisierung des Weltwissens oder Diktatur eines angloamerikanischen Kanons?
Vortrag von Jean-Noël Jeanneney am 7. März 2006 in der Französischen Botschaft in Berlin


Beiträge zum Thema Urheberrecht auf dem Blog von Klett-Cotta:
Der Google-Welt-Buchladen und das Urheberrecht – 31. Juli 2009
Leser, Autoren, Verleger und Herausgeber – 22. Juli 2009
Das Urheberrecht ist im öffentlichen Raum – 22. Juli 2009
Johann Friedrich Cotta und die Rechte der Autoren – 3. Mai 2009
Digital und kostenlos? Open Access – 2. Mai 2009
26. April 2009: Tag des geistigen Eigentums – 27. April 2009
Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos – 26. April 2009

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