Patrice Gueniffey spricht über Napoléon et de Gaulle. Deux héros français

french german 

Patrice Gueniffey
> Napoléon et de Gaulle. Deux héros français
Paris: Perrin 2017
EAN : 9782262063986

Maintenant aussi en livre de poche:
> Napoléon et De Gaulle
EAN : 9782262087920

Tagungen – Kolloquien für das Fach Romanistik – 2021

Bitte schicken Sie Ergänzungen für diese Seite an unsere
> Redaktion

Diese Liste kann nie vollständig sein, aber unsere Redaktion notiert her die Veranstaltungen für die Romanistik, die uns bekannt geworden sind:

Sommersemester 2021

> Bonner Linguistische Zoomgespräche

Universität Düsseldorf: > Ringvorlesung “Albert Camus – ein Philosoph wider Willen? Zur Geschichte und Gegenwart seines Denkens”

Heiner Wittmann: “Philosophie, Literatur und Kunst. Albert Camus und Jean-Paul Sartre”
10.05.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr


Veranstaltungshinweise finden Sie auch hier:

Ministère de la Culture, Paris > Actualités

Romanistik.de > Aktuelle Meldungen

Fachinformationsdienst Romanistik > Tagungen

> Colloques en lignefabula.org

La SAES a vocation à regrouper les enseignants et les enseignants-chercheurs anglicistes de l’enseignement supérieur français: > Colloques

Société des études romantiques et dix-neuviémistes : > Colloques

> Centre culturel international de Cérisy

Neoma Alumni > www.neoma-alumni.com/agenda


Colloque inter-associations de l’APHELLE, CIRSIL, HSS, SEHL et SIHFLES

> Histoire des idées dans la recherche en didactique des langues : 1945-2015

Université de Tours, France, du 9 au 11 juin 2021


Le > Colloque du Groupe d’études sartriennes , initialement prévu les 19 et 20 juin 2020, aura lieu en Sorbonne les vendredi 24 et samedi 25 septembre 2021, avec le programme que nous avions fixé pour les quatre demi-journées.


Un Colloque international: Entre logos et engagement: Le théâtre d’Albert Camus et de Jean-Paul Sartre aura lieu au Collège d’Espagne de la Cité internationale universitaire de Paris et à la Bibliothèque nationale de France, site Richelieu

5 et 6 novembre 2020 : Collège d’Espagne, Cité internationale universitaire de Paris

Jeudi 5 novembre
15h30 16h30Session 4
Danielle Chaperon (Conférence enregistrée), «Camus et Corneille»(titre provisoire)
Heiner Wittmann, «“Faire participer le spectateur au libre choix que l’homme fait dans sa situation.” (Sartre)»

> Colloque théâtre Sartre-Camus, programme provisoire – *.pdf


Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe

> Le 65e Congrès franco-allemand du 14 au 17 octobre 2021
“Pour ce 65ème congrès, nos fédérations ont réuni tous les acteurs représentatifs du franco-allemand autour d’un événement phare sur le thème des “acteurs du franco-allemand au service de l’Europe », aupalais des congrès de Saint-Brieuc. Ensemble, nous réinventerons le franco-allemand du futur.

Ce congrès inaugure un format nouveau : entièrement ouvert au grand public et diffusé simultanément sur Internet.

De plus, un “Village des associations et partenaires franco-allemands européens” et un “Espace Affaire franco-allemand européen”, avec un Forum Emploi-Formation donnera ce congrès une dimension nouvelle, à la fois régionale et nationale/internationale.”

Téléchargez > la plaquette.


12 décembre 1821 : Bicentenaire de la naissance de Gustave Flaubert

NEU: Napoleon Bonaparte 1769-1821. Der Bonapartismus und die Napoleon-Legende

Erscheint am 1. Mai 2021.

Klappentext:

Der kometenhafte Aufstieg von Napoleon Bonaparte, sein Weg über den 18. Brumaire zur Alleinherrschaft ist eng mit seinem strategischen und politischen Genie verbunden. Der Bonapartismus bezeichnet seine Herrschaftsform, die sich auf Plebiszite stützt. Die Art und Weise, wie ihm die Errichtung das Konsulats auf Lebenszeit gelingt, erfüllt den Ruf nach einem starken Mann, der sich auf die Volkssouveränität stützt. Die Gründung einer neuen Dynastie bestätigt und erweitert seine Befugnisse als Alleinherrscher. Seine erfolgreichen Reformen und vor allem seine militärischen Siege wie schon 1793 in Toulon begründen früh die Legende, die sich um seinen Namen rankt.

Dieser Band enthält vier Rezensionen zu Werken, die sich kürzlich mit dem Aufstieg Napoleons aus verfassungsrechtlicher Hinsicht, mit seiner Biographie, seiner Rückkehr und seinem Mythos beschäftigt haben. Ein dokumentarischer Anhang mit Quellen ergänzt den Band.

Heiner Wittmann,
Napoleon Bonaparte 1869-1821.
Der Bonapartismus und die Napoleon-Legende

ISBN 978-3-9815560-6-3
18,90 EUR
machiavelli edition, Köln

Universität Düsseldorf: Ringvorlesung “Albert Camus – ein Philosoph wider Willen? Zur Geschichte und Gegenwart seines Denkens”

Das Institut für Philosophie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstaltet im Sommersemester 2021 – Montags 16.30 – 18.00 Uhr – eine Ringvorlesung:

> “Albert Camus – ein Philosoph wider Willen? Zur Geschichte und Gegenwart seines Denkens”.

Donwnload: Plakat Ringvorlesung Camus SoSe 2021

Interessent/innen können den Link zu diesen Veranstaltungen über unsere Blog-Redaktion erhalten.

Termine:

Vincent von Wroblewsky: “Camus und Sartre – eine schwierige Freundschaft”
26.04.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Brigitte Sändig: “Hoffnung in der ,Crise de l’homme’”
03.05.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Heiner Wittmann: “Philosophie, Literatur und Kunst. Albert Camus und Jean-Paul Sartre”
10.05.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Holger Vanicek: “Die Zerrissenheit bei Albert Camus”
17.05.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Oliver Victor: “Zwischen Neuplatonismus und Nietzsche: Camus’ Jugendschriften”
31.05.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Lou Marin: “70 Jahre Der Mensch in der Revolte von Albert Camus. Kontroversen und Verteidigungen direkt nach Erscheinen 1951/52”
07.06.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Svantje Guinebert: “‘Poesie ist revolutionär’ – Albert Camus’ Reflexion von Solidarität und Revolte im phil. Essay und Drama”
14.06.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Christian Polke: “‘Man sollte sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen’ – Zu einer anthropol. Figur bei Camus”
21.06.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Hans Schelkshorn: “Eine Philosophie der Grenzen. Konturen der Lebensphilosophie von Albert Camus”
28.06.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Maria Wintersteiger: “Natur, Geschichte und die Tradition des Mittelmeeres. Zur politischen Geophilosophie von Albert Camus”
05.07.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr
Anne-Kathrin Reif: “Zur Genese und Bedeutung des geplanten ‘Stadiums der Liebe’ im Werk von Albert Camus”
12.07.2021, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Rezension: Patrice Gueniffey: Napoléon et de Gaulle. Deux héros français

french german 


_________

1. Vgl. dazu auf dem Frankreich-Blog > Wir eröffnen das Napoleon-Jahr 2021: Patrice Gueniffey antwortet auf unsere Fragen zu Bonaparte 22. März 2021

2. Vgl. dazu  auf dem Frankreich-Blog> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer”

Rezension: Karin Westerwelle, Baudelaire und Paris. Flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie

In einigen Tagen jährt sich zum zweihundertsten Mal der Geburtstag von Charles Baudelaire (9. April 1821 – 31. August 1867). Eine gute Gelegenheit, mit der Rezension des Bandes von Karin Westerwelle, > Baudelaire und Paris. Flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie an das Werk des Dichters der Fleurs du mal (1857) zu erinnern.

Die Darstellung von Karin Westerwelle ist mit 567 Seiten wirklich sehr umfangreich, in diesem Fall gibt es allerdings einige Gründe dafür. Vielleicht hätte das Buch auch einen anderen Titel verdient, denn es enthält eine Kultur-, Wirtschafts- und Soziologiegeschichte der Zeit Baudelaires, von der Restauration über die Julimonarchie bis zum Zweiten Kaiserreich und nicht nur nebenbei werden die Werke Baudelaires ausführlich analysiert.

Die Kapitel Stadt als soziologisches Gefüge, die Hauptstadt Paris, das Geld, die Moderne, die Malerei (Kapitel über Baudelaire und Manet), die Tableaux parisiens, Rêve parisien, machen aus diesem Buch einen schwergewichtigen Beitrag zur Kulturwissenschaft. Wenn auch die Analysen der Werke Baudelaires gerade auch im Zusammenhang mit den hier bereits genannten Kapitelüberschriften überzeugen, so wird es im Vorfeld der Publikation sicher auch die Überlegung gegeben haben, zwei Bände aus diesem Manuskript zu machen: Die Stadt der Moderne im 19. Jahrhundert. Kunst, Soziologie und Wirtschaft (AT) und Charles Baudelaire mit dem aktuellen Untertitel. Die Autorin legt das Manuskript in einem Band vor und die Lektüre dieses Bandes erläutert alle Argumente, die dafür sprechen.

Charles Baudelaire ist der Dichter der Moderne, die ästhetische Konzeption seiner Dichtung ensteht in Paris und in der steten Auseinandersetzung mit allen Aspekten der Großstadt, die sich gerade zur Zeit Baudelaires in einem so immensen Umfang gewandelt hat. Baudelaire war Zeitzeuge, als die Moderne in die Stadt einzieht, sie prägt, aber auch wie die Möglichkeiten der Hauptstadt Paris, der Begriff der Moderne in jeder seiner Facetten so reichhaltig geprägt hat. Baudelaires Werke gehen weit über eine dichterische Empfindsamkeit hinaus, er protokolliert diesen Einzug der Modern in die Stadt in seinen Gedichten, in seinen Prosawerken und in seinen Rezensionen über Kunstwerke wie in seinen anderen Untersuchungen zur Kunst. Diese enge Verbindung zu seiner Stadt rechtfertigt die nur augenscheinlich parallele Analyse der Stadt und Baudelaires Werk, beide verweisen untrennbar aufeinander: “Mit Hilfe der Phantasmagorie entwirft Baudelaire in seiner Dichtung eine neue Deutung des städtischen Raums und begründet ein neues Verhältnis des Menschen zum Unsichtbaren.” (S. 19)

Die Stadt als Erfahrungswelt hat sich Baudelaire wie kaum ein anderer Dichter seiner Zeit als Dandy und Flaneur ohne festen Wohnsitz (vgl. S. 56 ff.) angeeignet. Seine Kritiken zu allen Äußerungen der Pariser Kunstszene waren nicht nur Berichte, sondern drücken auch seine ganze Leidenschaft aus, die Kunst von offizieller Beeinflussung zu lösen: vgl. S. 60 f. Seine eigene Verteidigung der Fleurs du mal gegenüber der Justiz, dass nur die Einheit aller Gedichte der ganzen Sammlung den ihr zugeschriebenen Sinn, nämlich der Warnung vor Morallosigkeit, bewahren kann, war ein Ansinnen, dass die Justiz nicht verstehen konnte und wollte. Seine Ausführungen im Salon 1859 über die Fotografie sind ebenfalls keine bloßen Kritiken, sondern sie sind stilprägend, wie seine Bemerkungen zu seinem Porträtphoto aus der Linse Etienne Carjats 1863: S. 62 f. und vgl dazu: S. 71 ff.

Paris prägt seine Bewohner und sie prägen die Stadt: aus diesem Wechselverhältnis entstehen Monde und demi-monde mit allen ihren Bewegungsformen jeder Art. Als Beispiel sei hier genannt, wie Karin Westerwelle Baudelaires Gedicht Confession auf die Darstellung der Pariser Nachtlandschaft hin untersucht: S. 96-98 und dabei zeigt,  wie beeindruckend es Baudelaire mit wenigen Worten gelingt, das nächtliche Paris vorzuführen. Ebenso gehört das Paris der Geschwindigkeit zu der neuen Moderne, die Baudelaire in Le Peintre de la vie moderne festgehalten hat. Mit Feingefühl untersucht Westerwelle alle Aspekte der Moderne bei Baudelaire und arbeitet ebenfalls heraus, dass dieser kein Vertreter des Fortschrittsgedankens war; für Baudelaire galt nur, was dem Individuum hinsichtlich seiner Entwicklung zugute kam: vgl. S. 113. Daraus folgen Überlegungen zum Dichter und seinem Publikum, vgl. S. 146 ff, mit einer Interpretation des ersten Gedichts der Fleurs du mal “Au lecteur”: vgl. S. 148-158, mit der Westerwelle die Zielgruppe Baudelaires definiert.

Das 3. Kapitel gehört wie eingangs angedeutet in den rein kulturwissenschaftlichen Teil der vorliegenden Darstellung mit der historischen Entwicklung von Paris vom 16. Jahrhundert bis Haussmann und den Weltausstellungen: S. 184-283. Aber auch dieses Kapitel enthält bemerkenswerte Gedichtinterpretationen wir “La Cygne”: “Comme je traversais le nouveau Carrousel”, S. 218-237, womit hier der Erkenntnisgewinn aus der Verbindung zwischen Gedichtanlyse und kulturhistorischer Darstellung gelungen demonstriert wird.

“Die Regeln des Geldes” werden in einem 4. Kapitel erläutert, ist doch “Die Frage, wie sich das Verhältnis von Literatur und ökonomischen Wert, in der bürgerlichen Epoche bestimmt (…) für Baudelaire zentral:”(S. 293) Comment payer ses dettes quand on a du génie, eine Gebrauchsanweisung, in der er an die Geschäftsgebaren Balzacs “Literat und Ökonom” (S. 297) erinnert. Geldsorgen waren ein ständiger Begleiter Baudelaires – ein Leben in strengem Kontrast zu der frugalen (offiziellen) Kunstförderung im Zweiten Kaiserreich stand, von der zunächst nicht profitieren wollte, 1857 machte er aber doch eine Eingabe und erhielt eine Unterstützung für seine Poe-Übersetzungen.

Le peintre de la vie moderne ist eine ganz zentrale Schrift im Werk von Baudelaire. Anhand der Werke von Constantin Guys erläutert Baudelaire die ästhetische Darstellung der Moderne. Eine Gelegenheit für Karin Westerwelle den Zusammenhang von Zeichnung und Kommentar wie auch die Künstlerfiguren im städtischen Raum näher zu untersuchen (S. 363 ff.), zu denen auch der Dandy, S. 368 ff. gehört.

Die Begegnung zwischen Baudelaire und Éduard Manet führt zum Erscheinen des Dichters auf dem Bild La Musique au jardin des Tuileries (1862): S. 410-418: hier gelingt es der Autroin  die Beziehung zwischen der Literatur und der Kulturwissenschaft um die Dimension der Kunstbetrachtung zu ergänzen, war es der ziemlich unbekannte Dichter, der mit dazu beitrug, dass die Kritik dieses Bild nur sehr reserviert aufnahm?

Die Tableaux parisiens benötigen ohne Zweifel zu ihrem Verständnis und Einordnung einen kulturhistorischen Hintergrund, den die Autorin in den vorhergehenden Kapiteln bereitgestellt hat: Das 7. Kapitel untersucht den “Reflexionsgehalt” und die Gattung der Tableaux parisiens. Westerwelle vergleicht die Tableaux mit anderen Gesamtdarstellungen der Stadt Paris und gewinnt so Klarheit über die Eigenheiten der Tableaux, die man heute als Alleinstellungsmerkmale bezeichnet. Gerade in diesen Passagen der Darstellung von Westerwelle wird deutlich, wie gut es ihr gelingt, den Leser zu erneuten Lektüre von Baudelaire anzuregen.

Die Interpretation von Rêve parisien (1860) im letzten Kapitel rechtfertigt den Untertitel dieser Untersuchung Flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie. Realität, Traum und Fiktion gehen ineinander über und beweisen wie meisterhaft Baudelaire die Form des Gedichts beherrscht.

Erschöpfend behandelt auch dieses Buch trotz seines Umfangs das Werk Baudelaires keinesfalls. Die besondere Vielfalt seines Werkes erlaubt immer neue Perspektiven, je nachdem welchen Aspekt man betonen möchte. Die Bezüge zur Kunst, die besondere Stellung der Form in seinem Gesamtwerk, die Bezüge seiner Werke untereinander, die Beziehungen Baudelaires zu der Kunstwelt seiner Epoche, seine prekäre wirtschaftliche Lage zugleich aber auch seine Unabhängigkeit, als Voraussetzung für den Erfolg seines künstlerischen Schaffens: Westerwelle weist hier der künftigen Forschung interessante Wege. Sie selber hat zum 200. Geburtstag von Charles Baudelaire vor allem seinen stilbildenden Einfluss auf die ästhetische Interpretation der aufziehenden Moderne und die Folgen für den Kunstbetrieb in der Hauptstadt mit großem Einfühlungsvermögen gewürdigt.

Karin Westerwelle, > Baudelaire und Paris. Flüchtige Gegenwart und Phantasmagorie, Paderborn, Brill/Wilhelm Fink 2020.

ISBN: 978-3-8467-5977-6

Neu: Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit

Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der FreiheitHeiner Wittmann, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83386-5.

Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit  untersucht die Überlegungen und Analysen der beiden Autoren zur Ästhetik. Der Streit zwischen ihnen nach der Veröffentlichung von Camusʼ Der Mensch in der Revolte und Sartres Kritik an diesem Buch führte 1952 zum Bruch ihrer Freundschaft. Wenn man aber die Funktion und die Bedeutung von Freiheit und Kunst in ihren Werken analysiert, werden fundamentale Übereinstimmungen erkennbar, die in dieser Studie dargestellt werden.

Wittamnn, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung dere FreiheitZum Herunterladen >>>

Inhalt:
1. Wols und das blaue Phantom
2. Von den Porträtstudien zur Theorie
3. Die Methode der Porträttechnik
4. Skulpturen und Mobiles. Von Giacometti zu Calder
5. Die Poetik von Stéphane Mallarmé
6. Saint Genet oder wie macht ein Individuum aus sich einen Künstler?
7. Tintoretto und die „Schule des Sehens“
8. Der Künstler ist ein Verdächtiger
9. Albert Camus: Auf der Suche nach einer Moral
10. Camus und die Kunst als eine Antwort auf das Absurde
11. Moral und Revolte
11.1. Die Geschichte der Revolte
11. 2. Eine Ästhetik der Revolte
12. Die Kunst als moralische Verpflichtung
13. Albert Camus und Jean-Paul Sartre

2009 erschien der Band > Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom. Translated by Catherine Atkinson, Reihe Dialoghi/dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs.Edited by Dirk Hoeges, vol. 13, Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2009. Hardcover. ISBN 978-3-631-58693-8.

2019 schlug mir > Professor Dirk Hoeges (1943-2020) vor, die deutsche Fassung des Bandes, der beide Studien über Sartre und Camus in gekürzter Form auf Englisch vereint, nun auch auf Deutsch in seiner Reihe “Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs” in einer überarbeiteten und ergänzten Form zu veröffentlichen.

Der Band, der im September 2020 – auch als  E-Book –  erschienen ist, enthält jetzt zusätzlich die Vorträge über die Studien, die Sartre über Stéphane Mallarmé und Jean Genet angefertigt hat.

Soirée littéraire III de www.france-blog.info: dimanche, 7 mars 2021, 19 h « Temps interférentiel dans la photographie » Nos invités : Michel Sicard et Mojgan Moslehi 25. Februar 2021 von H. Wittmann

Michel Sicard & Mojgan Moslehi, Temps interférentiel dans la photographie/Interferential time in photographySoirée littéraire (III) du dimanche, 7 mars à 19 h
Nos invités : Michel Sicard et Mojgan Moslehi

Inscription: > Soirée littéraire III: dimanche, 7 mars 2021, 19 h « Temps interférentiel dans la photographie » Nos invités : Michel Sicard et Mojgan Moslehi

> www.michel-sicard.fr

> www.sicard-moslehi.com/fr/

Mojgan Moslehi et Michel Sicard ont récemment publié un livre intitulé « Temps interférentiel dans la photographie »dans la collection “Rétina.Création” aux éditions L’Harmattan à Paris, que notre rédaction a annoncé sur www.romanistik.info: > Un manuel de photographie: Michel Sicard & Mojgan Moslehi, Temps interférentiel dans la photographie.

Leur livre contient des photos que ce couple d’artistes a parfois modifíées, coupées et recomposées en les combinant avec des poèmes de Michel Sicard. Les photos ne sont pas une simple illustration des poèmes comme eux, les poèmes sont censés de faire partie, je dirai, d’un ensemble qui est ici une œuvre d’art. Michel Sicard précisera pur nous le rapport entre poème et photographie.

 

Texte de couverture: “Dans les flèches du temps, nous nous retrouvons, comme Dante, devant une forêt obscure. Et si les images photographiques, loin d’être un temps linéaire, n’étaient que du temps morcelé ? Chaque parcelle de vue est l’entrée d’un labyrinthe qui nous épuise dans un autre temps, celui d’êtres radicalement différents et pourtant imbriqués à nous, où nous nous colorons au passage, nous imprégnant de leur temporalité intime. Il ne suffit pas d’être, comme une sphère renfermant une essence, fût-elle multiple, il faut encore avoir parcouru jusqu’au vertige tous ces avoir-été.”

Date de publication : 23 novembre 2020
Broché – format : 13,5 x 21,5 cm • 104 pages
ISBN : 978-2-343-19967-2
EAN13 : 9782343199672

1ère Soirée littéraire de France-blog.info via ZOOM : Albert Camus, La peste

Dimanche, 24 janvier 2021, 19 h : Nachgefragt: Professeur Lahkim Azelarabe Bennani parle sur Albert Camus, La Peste

> Soirée littéraire de france-blog.info (I)

A cause de l’actualité, notre rédaction a récemment republié notre compte-rendu de La Peste d’Albert Camus, paru en 1947, Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 13 octobre 2020. Comme c’est une bonne habitude sur notre blog de faire suivre des comptes-rendus par une interview ou un autre entretien télévisé dans notre série “Nachgefragt…”, nous avons demandé au Professeur Lahkim Azelarabe Bennani (Université de Fès), s’il était prêt à participer à la première édition de notre soirée littéraire. Nous nous réjouissons, qu’il a accepté notre invitation :

Souhaitez-vous participer à la discussion avec Professeur Lahkim Azelarabe Bennani dimanche, 24 janvier 2021, 19 h via Zoom?

> Inscription à la Soirée littéraire du 24 janvier 2021

Nachgefragt: Patrice Gueniffey, Bonaparte

french german 

Patrice Gueniffey
Bonaparte – 1769-1802
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer, Tobias Scheffel und Claudia Steinitz
Berlin, Suhrkamp 2017
Gebunden, 1296 Seiten
ISBN: 978-3-518-42597-8

Die ganze Sendung:

> Le Point des idées du vendredi 8 janvier 2021 – LCI

1 2 3 17